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Bekenntniskirche Berlin-TreptowGemeindeblatt hier auch als PDF-DownloadAugust / September 2010Aktuelle Gemeindeveranstaltungen Liebe ABC-Schützen, liebe Schülerinnen und Schüler, am Sonntag, dem 29. August, um 11.00 Uhr feiern wir unseren Schulanfangsgottesdienst. Ihr seid alle herzlich eingeladen - wir freuen uns sehr auf Euer Kommen. Eure Frau Kastner, Katharina Schulz,und Pfarrer Hecker Bis zum 09. September gibt es wieder jeden Donnerstag 30 Minuten Orgelmusik 19.00 Uhr in unserer Kirche Exkursionen in und um Berlin Spandauer Zitadelle und Kirchturm St. Nikolai Noch heute fährt der Spandauer „in die Stadt“, wenn er Spandau meint und „nach Berlin“, wenn er z.B. in den Tiergarten möchte. Wir machen uns diesmal also auf aus unserer ehemals selbstständigen preußischen Landgemeinde Treptow in die Stadt Spandau. Mit der Zitadelle Spandau möchten wir eine der bedeutendsten und besterhaltenen Renaissancefestungen in Europa besuchen. Zu den wenigen baulichen Zeugnissen des Mittelalters gehört die, im 15. Jahr-hundert vollendete, St. Nikolai-Kirche. Sie ist der städtebauliche Mittelpunkt der Altstadt und ihr Turm prägt die Spandauer Stadtsilhouette. Hier hören wir eine Orgelandacht und steigen auf den Kirchturm. Die wertvollsten Stücke der reichen Innenausstattung stellen das 1398 aus Bronze gegossene Kanzel dar, die ehemals im Potsdamer Stadtschloss stand und von König Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1714 der Spandauer Reformierten Gemeinde gestiftet wurde. Unter dem von Graf Lynar im Jahre 1582 gestifteten Renaissancealtar befindet sich die Gruft der gräflichen Familie mit ihren Prunksarkophagen. Wir treffen uns am Sonnabend, dem 28. August, um 10.45 Uhr an der Fahrkartenausgabe im S-Bf Treptower Park. Abfahrt: 10:54 S 42 Ri Gesundbrunnen Turmbesteigung St. Nikolai: 1,00 ¤ Eintritt Zitadelle: 4,50 /erm. 2,50¤ St. Nikolai, Reformationsplatz Zitadelle, Am Juliusturm 64 Wir freuen uns auf Ihr Kommen, H. Fritsch, St. Wolff, A. Steinfeldt und P. Hecker „Sieh hin, Frau Lot!“ – Gottesdienst zum Mirjamsonntag, 12. September 2010 Lot und seine Familie bekommen Besuch in der Stadt Sodom. Zwei Gottesboten kehren bei ihnen ein. Die Bevölkerung der Stadt bedroht die Gäste und die Familie. Nur mit Mühe können Lot und die Seinen fliehen aus der Stadt, deren Zerstörung schon beschlossen ist. Sie bekommen noch gesagt, sich nicht umzublicken. Lots Frau tut es dennoch (1. Mose 19,1–26). Eine Geschichte voller Gewalt und Zerstörung, eine Geschichte über das Hinschauen und das Wegschauen und die Konsequenzen. Diese Geschichte steht im Zentrum des diesjährigen Gottesdienstes zum Mirjamsonntag, den wir am 12. September 2010, 11.00 Uhr in der Bekenntniskirche feiern. Der Gottesdienst wird von einer Gruppe von Frauen aus unserer Gemeinde vorbereitet und geleitet. Ein Kindergottesdienst wird parallel stattfinden. Orgelkonzert am Sonntag, den 19. September 2010 um 17 Uhr Detlev Schoener (Naumburg) spielt Werke von Buxtehude, Bach, Homilius, Kuchar und Mendelssohn Ort: Bekenntniskirche Treptow Plesser Str. 3/4 Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Literaturabend Unser nächster Literaturabend findet am 15. September statt. Thema wird das neue Buch von Christa Wolf, "Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud" sein, über das Tilman Krause in der "Literarischen Welt" schrieb: "Selbstbefragung ist, was sich Christa Wolf vorgenommen hat. Und herausgekommen ist dabei eine gigantische, facettenreiche Lebensbeichte, eingebettet in jenes Jahrhundert, das das ihre war." Und in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hieß es "...ein Buch, in dem es ums Überleben geht." Lassen wir uns überraschen! Der Abend wird, wie gewohnt, um 19.00 Uhr beginnen. Im August wird wegen der Urlaubszeit kein Literaturabend stattfinden. Einen schönen Sommer wünscht Ihnen Ihre Annegret Herzberg Bibelgespräch am Kamin Wohlige Wärme geht von dem Kamin aus. Man setzt sich bequem, trinkt Tee in guter Gesellschaft und liest in der Bibel. Das Buch regt an zur Unterhaltung. Ich erzähle, welche Gedanken mir gekommen sind. Ich höre, welche Bilder und Erlebnisse sich bei den anderen eingestellt haben. Wenn das Gespräch abebbt, schauen wir gemeinsam in die Flammen des Kaminfeuers. Ein kurzer Text noch, ein Gebet, ein Gedicht, ein literarischer Gedanke, und wir gehen für den Abend auseinander, ruhiger und zufriedener als wir gekommen sind. So stelle ich mir die Bibelgespräche am Kamin vor, die ab dem 16. September einmal im Monat bei uns in der Gemeinde stattfinden werden (in der Regel am 3. Donnerstag des Monats ab 19.00 Uhr im Gemeinderaum, Plesser Str. 3, 1. Etage). In Erwartung auf einen bereichernden Abend grüßt Sie Ihr Paulus Hecker. P.S.: Sollten Sie sich fragen, wo es in unseren Gemeinderäumen einen Kamin gibt, werden Sie überrascht sein. Goldene Konfirmation In diesem Jahr wird es in unserer Kirche am 31. Oktober eine Feier zur Goldenen Konfirmation geben. Eingeladen sind alle Gemeindeglieder, die vor 50 Jahren (Jahrgang 1959/ 1960) konfirmiert wurden, unabhängig, ob in unserer Kirche oder anderswo. Wenn Sie an diesem Gottesdienst teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei Pfarrer Hecker oder im Gemeindebüro (533 7096) bis zum 17. September an. BASAR Es ist noch viel Zeit – trotzdem an dieser Stelle wieder eine kleine Erinnerung: Unser Gemeindebasar wird in diesem Jahr am Sonnabend, dem 13. November, stattfinden. Ab September freuen wir uns über jede Spende von Ihnen. Bitte schauen Sie bis dahin, was Sie nicht mehr brauchen, aber anderen noch Freude machen könnte - Hausrat, Kleidung, Spielzeug, Handarbeiten... – na, Sie wissen schon... Wie gesagt, es hat alles noch etwas Zeit, bis dahin grüßt Sie Ingrid Berg für den Basarkreis Die Bücherstube, Plesser Str. 3, 2.Stock ist geöffnet am 13. und 27. September jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr. Im August machen wir S O M M E R P A U S E Ab 50 Cent Kinderbücher, Tier- und Jugendbücher, Western, Krimis, Abenteuer- und Reiseliteratur, religiöse Bücher, Lyrik, Humoristisches, Liebes-, Arzt- und historische Romane, Biographien, Märchen und Sachbücher und viele Schallplatten, CDs und Kassetten.
Die Kirchengemeinde Berlin-Treptow hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert, zumindest was ihre Gemeindeglieder angeht. Vor zehn Jahren hatte die Gemeinde 1850 Gemeindeglieder, heute sind es schon 2080 Gemeindeglieder. Zwei Drittel der Gemeindeglieder in Treptow sind jünger als 50 Jahre. Allein die 26- bis 50-jährigen machen zusammen 54% der Gemeindeglieder aus. Ich schätze, dass mehr als die Hälfte der Gemeindeglieder vor zehn Jahren noch nicht hier in Treptow gewohnt hat. Auch der Stadtteil Alt-Treptow verändert sich deutlich. Viele neue Menschen kommen dazu, andere ziehen weg. Die Zeiten ändern sich. Die Kirchengemeinde merkt das in ihrer Arbeit. Vieles, was über Jahre erfolgreich gelaufen ist, macht deutlich Mühe, weil die Arbeit auf immer weniger Schultern liegt. Neues entsteht nur langsam. Wenn neue Menschen kommen, muss aber Neues entstehen. Am 31. Oktober 2010 wird die Hälfte des Gemeindekirchenrates neu gewählt. Es ist die Aufgabe des Gemeindekirchenrates die Weichen dafür zu stellen, dass sich die Kirchengemeinde verändert. Zunächst einmal klingt das ja sehr positiv: die Zahl der Gemeindeglieder wächst und sie werden immer jünger. Positiv wird es aber dadurch, dass es der Gemeinde gelingt, auf diese Veränderungen zu reagieren, zu gestalten. Das ist selbst bei guten Rahmenbedingungen nicht einfach. Der Gemeindekirchenrat wird entscheiden müssen, was möglich ist und was nicht. Was so einleuchtend klingt, wird schwer. Denn das Neue kennt man ja nicht. Und nicht alles, was neu ist, ist gut und richtig und funktioniert. Und wenn in der Gemeinde für das Neue Altes aufhört, wird es Menschen geben, denen genau das Alte wichtig war und ist. „Die Zeiten ändern sich und wir verändern uns in ihnen.“ Es kommt darauf an, Veränderungen so zu gestalten, dass man gut darin leben kann. Das gilt für mein persönliches Leben genauso wie für die Arbeit des Gemeindekirchenrates einer Kirchengemeinde. „Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern soll, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” Darauf kommt es an. Einen schönen Sommer wünscht Ihnen, Ihr Paulus Hecker.
wir laden Sie ganz herzlich ein zu unserer diesjährigen Gemeindeversammlung am Sonntag, dem 26. September 2010. Die Versammlung soll Gelegenheit bieten, über die Situation in unserer Gemeinde zu sprechen. Der Gemeindekirchenrat wird über seine Arbeit berichten. Die Mitglieder des Gemeindekirchenrates stehen auch für Rückfragen zur Verfügung. Im zweiten Teil der Gemeindeversammlung stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die diesjährigen Wahlen zum Gemeindekirchenrat vor. Wie immer wollen wir mit einem Mittagessen schließen (dazu bitten wir um eine finanzielle Beteiligung). Der Ablauf ist folgendermaßen geplant: 10.00 Uhr Andacht zum Beginn der Gemeindeversammlung 10.30 Uhr Berichte aus dem Gemeindekirchenrat und den Ausschüssen (Steinfeldt) 10.45 Uhr Bericht aus dem Gemeindeleben (Hecker) 11.00 Uhr Kaffeepause 11.30 Uhr Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Gemeindekirchenrat. 11.45 Uhr Aussprache 12.30 Uhr Gemeinsames Mittagessen Wir freuen uns darauf, Sie zu sehen. Ihre Astrid Steinfeldt (Vorsitzende des Gemeindekirchenrates)
Neuer Konfirmandenkurs Nach den Sommerferien im September startet eine neue Gruppe Konfirmanden ihren Weg zur Konfirmation oder Taufe. Wir werden zusammen über Gott und die Welt nachdenken, gemeinsam etwas erleben, Kirche und Gemeinde entdecken, Spaß haben, wegfahren und noch einiges mehr tun. Bei der Konfirmation sollte man 14 Jahre alt, also etwa zwischen Juli 1997 und Ende Juni 1998 geboren sein. Wenn du und vielleicht Freunde, Lust auf die Konfirmandenzeit haben, könnt ihr euch bei mir anmelden: Axel Geldmeyer, Sterndamm 90, 12487 Berlin, 530 979 68, axel@ejlo.de Rückblick Kirche an nichtkirchlichen Orten – eine ungewöhnliche Stadtbegehung im Berlin des Jahres 2010 … das war das Thema unserer Partnergemeinde-Konferenz. Freunde aus Recklinghausen und Meschede kamen vom 4. bis zum 6. Juni in unsere Gemeinde. Leider hatten die TeilnehmerInnen der evangelischen Gemeinde in Skoczów (Polen) noch kurzfristig abgesagt. So trafen sich ca. 30 Menschen (neun Gäste und ihre Treptower Gastgeber) am Sonnabend zur Exkursion zu besagten Thema. Sie begann in der Bahnhofsmission im Berliner Hauptbahnhof, die gemeinsam von der Berliner Stadtmission und dem Caritas-Verband betrieben wird. Neben den Aufgaben und dem Anliegen der „BaMi“ erfuhren wir von den Weihnachts- und Ostergottesdiensten, die der Stadtmissionsdirektor Pfarrer Filker mit einem Team in der Bahnhofshalle hält. Die nächste Station war das Zentrum am Hauptbahnhof der Berliner Stadtmission. Pfarrer Ralf Kasper machte uns hier mit der Arbeit der Stadtmission bekannt, die die wohlbekannte diakonisch-soziale Arbeit mit dem missionarischen Anliegen des Beauftragten für Mission der EKBO verknüpft. So finden in der kleinen Kapelle, aber auch im Saal und in den sozialen Projekten regelmäßig Andachten und Gottesdienste statt. Ein Gemeindepflanzungsprojekt vor acht Jahren trägt nun auch Früchte in Form der Stadtmissionsgemeinde „Lehrter Straße“, der Menschen aus der Umgebung und Klienten aus den Wohnungslosenprojekten angehören. Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ die Besichtigung der Notübernachtung, in der im Rahmen der „Kältehilfeaktion“ (Kältebus, Notübernachtung, begleitende Sozialarbeit) in den Wintermonaten bis zu 160 wohnungslose Menschen Nachtquartier, Essen und Gespräche finden. Die Räume vermittelten noch die bedrückende Atmosphäre der vergangenen Wintersaison aber auch die Hoffnung, die die ehren- und haupt-amtlichen MitarbeiterInnen ihren Gästen nach den Nächten mit auf den Weg geben wollen. Nach einem guten Mittagsbuffet im Jugendgästehaus brachte uns die sogenannte „Kanzler“-U-Bahn vom Hauptbahnhof zum Reichtagsgebäude. Der großzügige Bau unter Tage regte zur Diskussion über das Für und Wider an, obwohl viele die Ausstattung mit alten Fotos sowie die Kühle als angenehm empfanden. Am Sondereingang des Reichtagsgebäudes erwartete uns schon eine Angestellte des Besuchsdienstes für unsere Führung durch den Reichstag. Besonderer Schwerpunkt sollte hier entsprechend unserem Thema der „Raum der Stille und des Gebets“ sein. Hier können Bundestagsabgeordnete aller Religionen Gelegenheit zur Andacht und zum Gebet finden. Deshalb soll das Kreuz, das auf dem altarähnlichen Holzblock liegt, nicht im Raum dominieren. Es wird nach Bedarf von christlichen Abgeordneten aufgestellt. Leider konnte uns unsere Führerin keine ausführlichen Erklärungen zu den Nagelkreuzdarstellungen an den Wänden und der Nutzung des Raumes geben. Die letzte Station unserer Exkursion führte uns in das Olympiastadion. Pfarrer Hecker, der sich in einer Schulung „Führungsqualitäten“ für das Olympiastadion angeeignet hatte, machte uns mit der beladenen Geschichte des Ortes bekannt. Die Schilderung der gegenwärtigen Nutzung für sportliche, kulturelle und Vereinsveranstaltungen, auch für Kirchentage, und über die entsprechenden baulichen Veränderungen folgte. Vorbei an den VIP-Logen und Beratungsräumen stiegen wir nach unten in die Stadionkapelle. Schon der Vorraum überraschte uns mit seiner tiefroten Wandgestaltung – aber das Innere der Kapelle versetzte uns total ins Staunen: ein elliptischer Raum mit blattgoldbelegten Wänden, an denen von oben bis unten Zitate aus dem Alten und dem Neuen Testament in 18 Sprachen standen. Der Innenraum ist sehr geschmackvoll mit einfachem anthrazitfarbenem Mobiliar ausgestattet. Die Kapelle dient der ökumenischen Nutzung und wird von Sportlern und Betreuern für Andachten und Gebete besucht (z. B. die Fußballweltmeistermannschaft Italien 2006!). Die evangelische Ortskirchengemeinde nutzt den Raum für Amtshandlungen und Gottesdienste und auch Außenstehende können die Kapelle nach Anfrage nutzen. Am Ende des Tages staunten wir, wie viele Möglichkeiten es in Berlin gibt, „Kirche an nichtkirchlichen Orten“ zu erleben. Steffi Wolff
Gemeindeausflug am 27. Juni nach Joachimsthal
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| 01. August | 9. Sonntag nach Trinitatis | 11.00 Uhr Fr. Michaelsen |
| 08. August | 10. Sonntag nach Trinitatis | 11.00 Uhr Pf. Ziebarth |
| 15. August | 11. Sonntag nach Trinitatis | 11.00 Uhr Pf. Hecker |
| 22. August | 12. Sonntag nach Trinitatis | 11.00 Uhr Pf. Hecker |
| 29. August |
13. Sonntag nach Trinitatis Familiengottesdienst zum Schulanfang |
11.00 Uhr Pf. Hecker/Fr. Schulz |
September 2010
Ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinen Mühen,
das ist eine Gabe Gottes. (Prediger Salomo 3, 13)
Die schnelle Mahlzeit auf die Hand, ein Brötchen, ein Würstchen, eine Teigtasche
mit Fleisch oder vegetarisch mal eben zwischendurch auf der Straße oder in der
S-Bahn verschlungen – das ist für viele Menschen heute der Ersatz für ein Essen
in Ruhe. Der unschöne Ausdruck „fastfood“ hat sich sogar schon in der Reklame
gewisser Restaurantketten breit gemacht.
Der Monatsspruch stellt Gottes Weisheit dagegen: Wer viel arbeitet, wer die
Mühe, ja oft auch Mühsal manches Lebenstages trägt, der soll auch die andere
Seite genießen, der kann das Essen und Trinken als gute Gabe Gottes erleben und
dafür dankbar sein.
Gott hat dem Menschen die Arbeit als Teil des Lebens aufgegeben. Manches ist
dabei vergeblich; das Wissen bleibt begrenzt, der Erfolg stellt sich oft nicht
ein. Doch steht dem als Ausgleich all
das gegenüber, was Freude macht. Neben guten Freunden zum Gespräch gehört dazu
auch das bewusste Genießen der Köstlichkeiten, die zu essen und zu trinken sind.
Martin Luther hat das wohl gut verstanden und gönnte sich gerne „ein Kännlein
Bier gegen den Teufel, ihn damit zu verachten.“ Gut biblisch kann auch ein Glas
Wein dazu gehören. Im Prediger Salomo steht ein paar Kapitel weiter (9,7): „So
geh nun hin und iß dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut!“
So dürfen alle Menschen die Geschenke Gottes annehmen und schmecken, riechen,
sehen, spüren, probieren all die leckeren Dingen, die Gott beschert. Und dazu
ruhig Platz nehmen und mit anderen teilen – und rechtzeitig aufhören.
Und „danke“ sagen.
Hans-Jürgen Fredrich
Gottesdienste im September
| 05. September | 14. Sonntag nach Trinitatis | 11.00 Uhr Pf. Hecker |
| 12. September |
15. Sonntag nach Trinitatis Mirjamsonntag mit Kindergottesdienst |
11.00 Uhr Team |
| 19. September |
16. Sonntag nach Trinitatis mit Kindergottesdienst |
11.00 Uhr Pf. Hecker sen. |
| 26. September |
17. Sonntag nach Trinitatis Gemeindeversammlung zur GKR-Wahl |
10.00 Uhr Pf. Hecker |